FALLSTUDIEN

Fallstudie für passives Hedging

Durch unsere kundenspezifische Vorgehensweise in Verbindung mit passivem Hedging verhalfen wir einem Kunden zu dem von diesem gewünschten dedizierten und individuell ausgerichteten Service.

Der Kunde sicherte einen Teil seines internationalen Währungsrisikos über einen Anbieter mit standardisiertem passiven Hedging ab. Record betrachtet passives Hedging nicht als eine standardisierte Dienstleistung; wir gestalten jedes Programm gemäß den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Kunden, und zwar durch flexible Datenerfassung, den zeitlichen Ablauf und die Vorausmitteilung von Cashflows, die Auswahl spezifischer Banken und Handelsvereinbarungen etc.Wir erklärten dem Kunden außerdem, dass wir  passive Hedging durch unsere Untersuchung des Wechselkursbasisphänomens und der Konzipierung unsere Laufzeitmanagement entwickelt hätten, um mit  Hedging-Programmen erhebliche Kosteneinsparungen zu erzielen.

Wir haben seit unserer Beauftragung mit dem Kunden zusammengearbeitet,  um dessen passiven Hedging-Service zu verbessern und zu erweitern. Das Programm des Kunden ist stark kundenspezifisch verfeinert worden und schließt unsere Duration- und Laufzeitmanagementdienstleistungen ein, durch die zusätzliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Dem Kunden steht bei Record ein dediziertes Team zur Verfügung, das jederzeit verfügbar ist.

Außerdem hat der Kunde Interesse am Währungsrisikomanagement geäußert, sodass Record dem Kunden die Möglichkeit gab, sich in unseren Geschäftsräumen damit vertraut zu machen. Es ist unsere Philosophie, dass unsere Kunden durch die Zusammenarbeit mit uns nicht nur einen Währungsabsicherungsmanager gewinnen, sondern einen Partner in allen Bereichen des Devisenmarktes.

Fallstudie für Devisengeschäfte zur Ertragserzielung

Ein langjähriger Kunde hatte mit einer Anzahl unterschiedlicher Manager, u. a. auch mit Record, Währungsrisikoprämienstrategien (Zinsdifferenzgeschäfte, Momentum, Wert) benutzt. In diesem Zusammenhang vertrat der Kunde die Ansicht, dass sein Risiko gut diversifiziert sei und dass Ertragsmöglichkeiten in einer Reihe unterschiedlicher Marktumfelder ausgeschöpft würden. Im Rahmen des Risk-Off-Umfeldes (Umstellung auf defensive Anlagen) während der globalen Finanzkrise haben die einzelnen Manager nicht von ihrem gesamten Risikobudget Gebrauch gemacht und dadurch die Diversifikationsvorteile reduziert mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Kundenerträge.

Als der Kunde die Lage erläuterte, erkannten wir, dass bestimmte Kunden von einer Strategie profitieren könnten, die multiple Währungsrisikoprämien in einem einzigen diversifizierten Produkt kombiniert. Die Marktforschungsabteilung von Record benutzte die wirtschaftswissenschaftliche Lehre, um die Marktineffizienzen zu verstehen, die den Risikoprämien zugrunde liegen, und erstellte eine quantitative Analyse der potenziellen Erträge über einen angenommenen langen Zeitraum. Diese Analyse wurde anschließend vom Anlagestrategie-Team ausgewertet, was zur Erstellung eines robusten anlagefähigen Portfolios führte – d. h. einer zwingenden Idee für ein Multistrategiewährungsprodukt.

Zusätzlich zu den historisch niedrigen Interstrangkorrelationen gefiel dem Kunden die Art und Weise, in der Record die Durchführung des diskretionären Risikomanagements übernahm und die Allokation der Risikoprämien im Verhältnis zur gesamten Portfolioskalierung bestimmte und dadurch dem Kunden für jede benutzte Strategie das optimale Engagement ermöglichte, wobei die Portfoliodiversifikation nach wie vor dem Risikobudget entsprach. Dieses Produkt wurde 2012 eingeführt und hat seitdem für den Kunden auf Jahresbasis positive Erträge erzielt. Wir werden die Strategie auch weiterhin entwickeln, ebenso neue Möglichkeiten und Ineffizienzen in den Devisenmärkten erschließen.