Aktives Hedging

Im Gegensatz zu unserem kundenspezifischen Hedging, das auf einen bestimmten Teil des Währungsrisikos ausgerichtet ist, benutzen unsere aktiven Hedging-Strategien variable Hedging-Quotienten und streben ein asymmetrisches Risiko-/Ertragsprofil an. In unserer Eigenschaft als spezialisierter Devisenmanager benutzen wir formelle Anlageverfahren für unsere aktiven Hedging-Mandate ebenso wie weitgehend systematische Techniken zur Ausnutzung von Preisbewegungen, die wir in den Devisenmärkten identifiziert haben.

Unsere beiden aktiven Hedging-Strategien, dynamisches Hedging und Signal-Hedging, vermeiden taktische „Calls“ in Verbindung mit Währungsbewegungen. Beide Strategien variieren stattdessen die Hedging-Quotienten innerhalb einer vorgegebenen Bandbreite (normalerweise 0 % bis 100 %) als Reaktion auf bestimmte Eingaben. Diese Vorgehensweisen stellen Hedging-Strategien dar und nehmen folglich Währungspositionen nur in einer Richtung ein (lange Grundwährung, gegen Fremdwährungsengagement), sodass sie auf die Schaffung eines asymmetrischen Hedging-Profils zielen, um während eines vollen Währungszyklus einen zusätzlichen Ertrag zu erzielen.

Dynamisches Hedging

Dynamisches Hedging zielt auf Werterhalt durch die rechtzeitige Glattstellung verlustmachender Positionen, sodass negative Cashflows bei gleichzeitiger Beibehaltung profitabler Absicherungen reduziert werden. Dieses Verfahren nutzt die regelmäßig vorkommenden Verhaltensmerkmale vieler Währungspaare aus und ist seit über 30 Jahren erfolgreich für unsere Kunden angewandt worden.

Signal-Hedging

Signal-Hedging wird in größerem Umfang für profitable Absicherungen eingesetzt, indem die Reduzierung des Portfoliorisikos durch die Kombination des gut verstandenen Verhaltens von drei Preiskomponenten innerhalb der Devisenmärkte herbeigeführt wird: Zinssätze, Wert und Momentum.